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Begegnung mit Kristof Magnusson: Autorenlesung mit Übersetzung durch João Bouza da Costa
Begegnung mit Kristof Magnusson:
Autorenlesung mit Übersetzung durch João Bouza da Costa
Der Autor und auch Übersetzer Kristof Magnusson liest aus seinem Werk. Vorstellung im Dialog mit dem Übersetzer und auch Autor João Bouza da Costa. Auf deutsch und portugiesisch.
18 de maio de 2016, 10 hrs
BRAGA, UMinho, Campus Gualtar, Auditório ILCH
Kristof Magnusson (* 1976)
Geboren in Hamburg und lebt in Berlin. Ausbildung zum Kirchenmusiker bei der evangelischen Landeskirche, Zivildienst mit Aktion Sühnezeichen, Friedensdienste in New York City, Arbeit mit Obdachlosen und Holocaust-Überlebenden. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, wo er 2012/2013 als Gastprofessor literarisches Schreiben unterrichtete, und an der Universität Reykjavík. Isländisch ist seine Vatersprache, von der er auch Literatur ins Deutsche übersetzt. Mit dem Stück Männerhort (2002) begann seine Karriere als erfolgreicher Theaterautor. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und Preise, seine Werke wurden in mehere Sprachen übersetzt. Im Jahr 2005 erschien seim erster Roman Zuhause, auf den Das war ich nicht (2010) – mit dem aktuellen Thema der Finanzkrise – und danach Arztroman (2014) folgten.
Magnusson war Stadtschreiber des Goethe-Instituts in Pune / Indien, Writer in Residence an der University of Iowa, am Grinnell College, an der Queen Mary University of London und am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Daneben auch Translator in Residence im Europäischen Übersetzerkollegium Straelen.
João Bouza da Costa (* 1954)

In Lissabon geboren, verbrachte er seine Kindheit in Afrika (Luanda). Sein Leben verlief bislang antizyklisch, immer auf der Flucht vor historischen Ereignissen: er verließ Angola, als dort der Kampf um die Unabhängigkeit begann (1963), Portugal gleich nach der Nelkenrevolution 1974 und Deutschland, kurz bevor die große Begeisterung über den Fall der Mauer ausbrechen sollte. Hierin ähnelt er einem der Heteronyme Pessoas. Allerdings hat er Frau und drei Kinder, die ihm die Schwere und Leichtigkeit der Welt erfahren ließen. Ohne großen Erfolg und nur aus reiner Notwendigkeit war er Briefträger, Scheibenputzer, Weinverkäufer, Bühnenbildner und Lehrer der alten Rechtschreibung. Gegenwärtig ist er Autor (für seinen ersten Roman Travessa d’Abençoada erhielt er 2012 den PEN-Preis), doch vor allem Übersetzer und Dolmetscher. Er übersetzte Werke von Birgit Vanderbeke, Wolfgang Herrndorf, Ferdinand von Schirach, Pascal Mercier und zuletzt Günter Grass.
com o apoio de:


Dep. Estudos Germanísticos e Eslavos ELACH